Das Sophien – Krankenhaus und Salzbad


 

Sophienkrankenhaus

 Das Krankenhaus ( Spital) kurz nach der Fertigstellung

 Der Bau dieses Gebäudes begann im August 1910 und wurde geleitet von dem Architekten Ludwig  Gabanyi.

Der Bauplatz befand sich im ehemaligen Postgarten der Stadt. Zur Ausführung der Arbeiten wurden vorwiegend ansässige Firmen der Stadt verpflichtet. Des gleichen auch die verwendeten Baumaterialien stammten fast alle aus der Gegend. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch die dazu gehörige Parkanlage, zum entspannen und genesen der Patienten errichtet. Desgleichen auch alle anderen Nebengebäude des Krankenhauses.

Dieser Bau ist auch heute noch in der Funktion für die er bestimmt wurde erhalten geblieben.

Er erlitt im laufe der Jahre mehrmalige Renovierungen, und minimale Veränderungen.

Alles in allem kann man sagen das dieser Bau einer der wichtigsten benötigten Bauten für die Einwohner der Stadt war, und heute noch ist.

Man bedenke das vor der Zeit jedes mal wenn schwerere Erkrankungen vorlagen, die Patienten irgendwo in die näher gelegenen Ortschaften, die mit einem Krankenhaus versehen waren, gebracht werden mussten. Und das jedes mal wen die Möglichkeiten der In Mühlbach ansässigen Ärzte, und es waren in der Regel gute Ärzte, überschritten wurde. Das war oft weit und viele male zu späht.

Das Salzbad

 

Salzbad (2)

Das Salzbad gesehen aus dem Elisabethen – Park ( Große Allee )

Salzbad

 Der Eingang zum Salzbad.

Zum Salzbad ist zu sagen dass es auch um die Zeit wie das Krankenhaus, und auch vom selben Architekten erbaut wurde. Ursprünglich mit der Funktion als Heilbad, zur Behandlung von Patienten, nachher als so zu sagendes Volksbad. In der Außenanlage waren insgesamt vier Becken. Links dem Eingang 2 Becken mit Salzwasser, nebst Duschen und auf drei Seiten mit Umkleide – Kabinen versehen. Rechts des Einganges befanden sich auch zwei Becken allerdings mit Süßwasser nebst Duschen und auf drei Seiten mit Umkleidekabinen.

Im eigentlichen Gebäude befanden sich links und rechts des Hauptganges je fünf Bade – Räume mit Wannen und Dusche. Im Untergeschoss wurde ein Dampfbad nebst einem Duschraum mit fünf Dusch – Plätzen versehen betrieben.

Das Salzwasser wurde von dem so genannten Salzbrunnen, der an der Strasse nach Daia lag, bezogen.

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Werbung zum Salzbad aus der Zeitung (1922)

Foto: Archive Alba

Alles in allem ein Bau mit großer Bedeutung für die Stadt in der damaligen Zeit. Mann bedenke dass um die Zeit noch keines, oder sehr wenig, fließend Wasser in der Stadt gab. So geschah es dann das immer mehr Einwohner diese Einrichtung zum wöchentlichen  Baden benutzten. Die wenigsten Bewohner besaßen um diese Zeit ein eigenes Badezimmer. Die Versorgung mit Wasser in den Privat – Haushalten geschah überwiegend aus den Häuslichen Brunnen der in jedem Hof vorhanden war. Als alternative war noch der Mühlbach und die Mäzen die in der Innenstadt reichlich vorhanden waren.

Die Becken der Einrichtung wurden im Sommer als Freiluft – Bad mit Begeisterung genutzt.

Zum heutigen Zeitpunkt ist alles verfallen und verlassen. Ich besitze auch aktuelle Bilder, möchte Ihnen aber den traurigen Anblick ersparen.

Beitrag geschrieben und zusammengestellt von: Horst Theil

Für das Bildmaterial Dank Herren Eduard Schneider und FB – Gruppe  Mühlbach –  Sebes.

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