Der Pripock


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Der Pripock

  

Momentaufnahme - 26

Altes Foto auf dem Weg zum Pripock.

 Der kleinere Bruder des Roten Berges von Mühlbach ist der Pripock. Dieser ist weniger berühmt aber nicht von minderwertigerer Bedeutung für die Stadt. Man gelangt zu diesem Berg wenn man die Stadt in Richtung Osten über die  Millennium – Gasse ( Str. Viilor ) verlässt.  Diese Gasse verlief fast parallel  zu den Bahngleisen die Mühlbach in Richtung Hermannstadt verlassen. Auf der rechten Straßenseite befand sich eine Schule für behinderte Menschen, und im gleichen Gebäude, ein Heim für Kriegsinvaliden.

Gegen ende der Strasse auch auf der rechten Seite Befand sich das Gebäude der Kollektivwirtschaft. Dieses Gebäude war früher im Besitz einer Familie Binder. Die Gassenfront bildete ein wunderbarer Schmiedeiserner Zaun dessen Pfeiler aus solidem Mauerwerk bestanden. Die Zufahrt auf das Gelände erfolgte über einen Herrlichen verzierten Torbogen, mit einem Schmiedeeisernen Tor, biss zur Freitreppe des Gebäudes.

Aber zurück zum Weg der zum Pripock führt. Gleich hinter dem beschriebenen Gebäude senkte sich der Weg beträchtlich in Richtung Bahnübergang, der unbeschrankt war. Diese Stelle nannte die rumänische Bevölkerung „ Hula lui Binder“. Nach dem überqueren der Gleise verlief der Weg ziemlich gerade biss an die hölzerne Zeckeschbrücke. Auf der anderen Seite, über eine Länge von etwa 200 – 250 Meter, führte der Weg an dieser Stelle über äußerst frucht bares und ebenes Land. Hier waren um diese zeit riesige Gemüsegärten angelegt. Nach dieser Strecke befand man sich am fuße des Pripock. Der ganze Pripock wurde von Weingärten und Obstgärten so wie Weideland und wilder Vegetation bedeckt. Ich erinnere mich dass auf dem Pripock auch sehr viel Flieder war. Vom Fuße des Berges führte ein sehr eingeschnittener Hohlweg nach oben. Von diesem Hohlweg zweigten immer nach links und rechts Nebenwege ab, die zu den einzelnen Weingärten führten. Im oberen Bereich befanden sich Viehweiden  und wilde Vegetation.

Es ist erwähnenswert das hier sehr seltene Pflanzen, und Insekten beheimatet sind.

Pripock

 Typische Pripock – Landschaft mit dem seltenen Federgraß ( rum. Colie )

Ich erinnere mich immer gerne an Unsere Klassen – Ausflüge zu diesem Berg.

In den ersten vier Jahren der Volksschule kamen wir sehr oft zu diesem Berg mit unserer Lehrerin Fräulein Göbbel. Ich bin dankbar das es um diese Zeit noch Lehrer „ der alten Schule“ gab die das Theoretische  mit dem Pracktischen noch verbanden. Was man so in Naturkunde erzählt bekam, konnte man hier gezeigt und erklärt bekommen.

Ich kann diese Wanderungen nicht vergessen, diese Düfte von reifen Trauben, Pfirsichen, Aprikosen und Zwetschken (Pflaumen). Des Weiteren konnte man hier Hetschumpetsch (Hagebutten), Schleen und Mehläpfel sammeln, von Pilzen ganz abgesehen.

Vom Pripock holten sich manche Leute auch „Scheuersand“ ein sehr sauberer gelber Sand, der gratis zu einem Ausflug dazu kam.

Im Anschluss einige alte Fotos von den „Expeditionen“ auf dem Pripock.

Vielleicht erkennen sich einige Besucher dieses Beitrages wieder.

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 Auf der Böschung des Hohlweges.

 

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 Oben angekommen.

 

Beitrag geschrieben von: Horst Theil

Bilder: Eigene Sammlung und Herr Manfred Ziegler.

 

 

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2 Gedanken zu “Der Pripock

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