Das Zapolya – Haus


casa Zapolya 

Foto 1

Das Zapolya Haus. (Alte Postkarte)

Zapolya haus

Foto 2

Zapolya Haus ( Altes Foto) 

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 Foto 3

Das Zapolya – Haus  heute.

Ein wichtiges Architektonisches Denkmal der Stadt Mühlbach ist das Haus des Königs oder besser bekannt als Zapolya – Haus.

Dieses Gebäude wurde im 15 – ten Jahrhundert erbaut.

Im Zuge der Renovierungen in den Jahren 1962 – 64 gelangte man zur Erkenntnis, dass das Gebäude am Anfang, 2 niedrigere Stockwerke und 2 Keller, unter dem Westflügel und Ostflügel je einen, hatte.

Heute existiert nur der Keller unter dem Westflügel.

Von dem alten Gebäude sind im ersten Stock nur zwei Räume übrig geblieben, die mit einer Holztreppe mit dem Keller verbunden war, deren Spur man noch sieht, erhalten geblieben.

Zwei Fenster in der Front des Ostflügels, mit Steinrahmen (heute unbenutzt) kennzeichnen die zwei Stockwerke des Gebäudes, bevor dieses die heutige Form bekam.

Über die Keller des Gebäudes, mit sehr kleinen Fenstern, sagt man das sie in der Zeit  der Voivoden und Grafen von Siebenbürgen auch als Kerker gedient haben sollen.

Die alte Fazade mit integrierten schön behauenen Steinen, ist nur im ersten Raum, links vom Eingang, der nachher hinzugefügt worden ist bis zur Fazade die wir heute kennen, erhalten geblieben.

Der erste Stock war auch mit einer wunder schönen Loggia, die in Richtung Hof war, versehen.

Dies konnte man anhand der fünf Arkaden, die man bei der Restaurierung gefunden hatte, erkennen.

Zwischen den Zimmern des Ost- und Westflügels war ein geräumiger Gang, der über dem gesamten Eingang sich dahin zog. Von diesem Gang konnte man links in die Kanzleien und Großen Saal, wo die Versammlungen und Diäten abgehalten wurden gelangen.

Zur anderen Seite ging es zu den Alkoven.

Im Ganzen gab es ehemals auf jeder Seite je drei Räume, heute sind es zehn.

Über dem alten Portal befand sich ein Wappen mit fünfzackigem Stern, das Wappen war vom Königlichem Richter Johann Sachs von Mühlbach, der von König Sigismund Mitte des 15 – ten Jahrhundert in den Adelsstand erhoben wurde.

Andere Wappen unter dem Eingang zeigen das Wappen der Grafen Bethlen, mit Daten der Restaurierung in den Jahren 1591 und 1616.

In der zeit vom 10 – 20 Juli 1540 hielt sich hier Johann Zapolya mit seinen Ministern Peter Petrowitsch, Valentin Torok und Georg Matinuzzi, hier auf. Er wollte einen Feldzug gegen Stefan Majlat von Fogarasch der Thronanwärter war beginnen, wozu es aber nicht mehr kam da er einem Schlaganfall zum Opfer fiel.

In diesem Gebäude wohnte auch der Fürst Michael der Tapfere in der Zeit vom 30 – 31 Oktober 1599 als er am 1 November in Karlburg einzog.

Heute dient das Gebäude der Unterbringung des Stadt – Museums seit 1952.

Beitrag übersetzt und geschrieben von: Horst Theil

Quelle:  Ion Raica   – Sebesul- 2002

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