Transalpina, die Königsstraße


Da diese Straße auch etwas mit Mühlbach zu tun hat, möchte ich ihnen auch zu diesem Thema einiges zukommen lassen.

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Auf dem Pass „ Urdele“

 

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„ Urdele“ –  Pass

 Transalpina, genannt “ Königsweg „, ist die Straße die Siebenbürgen mit Oltenien verbindet. Sie ist die höchste Straße in Rumänien  die mit dem Auto überquert werden kann, mit dem höchsten Punkt am Urdele Pass (bei 2.145 m).

Obwohl Sie höher als die  Transfagarsanul  Straße ist, ist sie weniger bekannt da sie nie asphaltiert war, obwohl das auf allen nationalen Karten vermerkt war.

Im Jahr 2009 begannen die Asphaltierung und der Ausbau der Straße auf einer Strecke von 148 km zwischen Mühlbach und Bengesti. Im Juli 2013 waren mehr als 99% der ersten Schicht aus Asphalt auf dieser Strecke fertig gestellt.

Die Anfänge dieser Straße sind unklar. Einige Quellen behaupten, dass Sie zum ersten Mal durch die römischen Legionen in den Daker – Kriegen, als „IV Strategische Linie der Römer „ erbaut wurde.

Es ist eine lokale Legende, dass in den späten achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhundert , die jeweils lokalen Familien in den Bau eines Abschnitts der Straße beteiligt , jede nach ihren physischen und finanziellen Möglichkeiten, eingebunden waren . Nach anderen Quellen,  wurde sie von den Deutschen während des ersten Weltkriegs, aus militärischen Gründen gebaut, wurde aber wenig genutzt. Die Transalpina wurde in der Zwischenkriegszeit umgebaut, und eröffnet im Jahr 1938, und  von König Karl II eingeweiht.  Die Straße wurde während des Zweiten Weltkriegs rehabilitiert, als die Deutschen  diesen Zugangsweg aus militärischen Gründen brauchten. Seit dem erfuhr die Transalpina  sehr wenig Wartung.

Die Strecke wurde in der Antike von den Hirten, die aus der Hermanstädter Umgebung  mit ihren Herden nach  Oltenien gingen benutzt.  Das war damals nicht mehr als ein für die Pferde,  ziemlich steiler Pfad, suggestiv als “ Teufels Pfad“ bezeichnet.

Die Transalpina wurde Anfang des Jahres 1938 von König Karl II in Poiana Sibiului eingeweiht. Damals wurde die Straße als eine große technische Errungenschaft betrachtet, mit wichtiger wirtschaftlicher, strategischer und militärischer Bedeutung. An diesem Tage legte der König mit seinem Gefolge die Strecke von Saliste über Jina und bis Novaci in 8 Stunden zurück. Heute braucht man, wegen den laufenden Arbeiten immerhin auch 3 bis 4 Stunden. Heute ist der offizielle Name DN67C und verbindet die Ortschaften Mühlbach mit Novaci in Oltenien südlich der Karpaten.

Beitrag geschrieben von: Horst Theil

Bilder: Horst Theil 2012

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