Dr. Albert Amlacher.


Albert Amlacher copyright Secui Adrian-Iulian

 Dr. Albert Amlacher ( 27.12.1847 – 14.01.1939)

 

Obwohl nicht in Mühlbach geboren, aber eine geraume Zeit als statt – Prediger in Mühlbach tätig, verdient dieser man an dieser Stelle die Erwähnung.

Dr. Albert Amlacher, Lehrer, evangelischer Pfarrer und Schriftsteller. Wurde m 27 Dezember 1847 in Broos (Orastie) geboren, und auch hier am 14 Januar 1939 fand er seine letzte Ruhestätte.

Er besuchte das Gymnasium in Hermannstadt und ab 1864 das Gymnasium in Schäßburg, wo er unter anderen Josef Haltrich als Lehrer hatte.

Ab dem Herbst 1868 studierte er zu erst an der Universität von Jena Philosophie und Evangelische Theologie, und wechselte dann 1869 an die Friedrich-Wilhelm-Universität nach Berlin.

1870/71 nahm er als Freiwilliger an dem Deutsch-Französischen Krieg teil. Danach setzte er sein Studium in Heidelberg fort, wo er 1872 den Doktertitel der Philosophie verliehen bekam.

Danach kehrte er wieder in die Heimat zurück, wo er in Broos eine Tätigkeit als Lehrer an der dortigen Volksschule aufnahm. Ab dem Jahre 1874 hatte er dann das Amt eines Konrektors inne. 1880 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern  des Siebenbürgischen Karpatenvereins.

1881 wurde Amlacher dann zum Stadtprediger von Mühlbach berufen.

1891 zum Pfarrer von Rummes, ein Amt das er bis 1924 ausübte.

Er starb 1936 hochbetagt in Broos.

Einige seiner Werke:

  • In der Heideschenke, Dresden/Leipzig ohne Jahr.
  • Der Schlickläufer, Vier Erzählungen, Dresden/Leipzig ohne Jahr.
  • Ein urkundlicher Beitrag zur ältesten Geschichte des Brooser Kapitels, Hermannstadt 1876, (Separatum: Archiv des Vereins für siebenbürgische Landeskunde N. F. 13, 1876, H. 2).
  • Die Türkenschlacht auf dem Brotfeld, Hermannstadt 1879.
  • Aus der „guten alten Zeit“ einer Sachsenstadt. Beiträge zur Geschichte der Stadt Broos im ersten Viertel des siebenzehnten Jahrhunderts (1600-1628), Hermannstadt s. d., (Separatum).
  • Urkundenbuch zur Geschichte der Stadt und des Stuhles Broos bis zum Übergang Siebenbürgens unter Erbfürsten aus dem Hause Österreich (1690), Hermannstadt, 1879.
  • Damasus Dürr: Ein evangelischer Pfarrer und Dechant des Unterwälder Kapitels aus dem Jahrhundert der Reformation, Hermannstadt 1883.
  • Die dacischen Slaven und csergeder Bulgaren, zusammen mit Josef Ladislav Píč, 1888
  • Rumes. Aus Vergangenheit und Gegenwart einer siebenbürgisch-sächsischen Dorfsgemeinde, Hermannstadt, 1912.

Diesem Mann zu ehren wurde am Schurian eine Schutzhütte erbaut und auf seinen Namen eingeweiht.

Cabana surianu 1936 

Dr. Albert Amlacher Schutzhütte am Schurian. 1935

 

surianu

 

Einweihungsfeier  der Schutzhütte.

surianu hütte

Kurz danach

 

 

 

Beitrag zusammengestellt von: Horst Theil

 

 

Quelle: Wikipedia

Bilder: Wikipedia ; Mühlbach von einst 2002

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