Mein Leben in Rumänien – Kapitel 4


Aus dem Buch ” Mein Leben in Rumänien”

von Walter Graef,

herausgegeben von: R. G. Fischer INTERBOOKs

– Viertes Kapitel –

Die Jahre 1950 – 1955 ( Erste Arbeit und Chemiestudium )

Als Abiturient habe ich natürlich zuerst die Ferien genossen,  mich aber  auch für eine Aufnahme Prüfung vorbereitet. Ich wollte unbedingt Chemie studieren, das Buch „Das Atom“ von Jean Perrin hatte mich fasziniert, auch andere wissenschaftliche Bücher von Hans Dominik, die eigentlich Zukunftsträume beschrieben, wie Atomgewicht 500, trugen dazu bei mich an der technischen Hochschule in Temeschburg zur Aufnahmeprüfung für Industrie – Chemie einzuschreiben. Wir waren 320 Kandidaten auf 60 Studienplätze, also ein großer Wettbewerb, ca 120  hatten die Prüfung bestanden, ich war jedoch nicht unter den ersten 60 , und wurde an die Hochschule für Minenbau nach Petroschen eingeteilt. Da meine Mutter im Sommer erkrankte, beschloss ich zu Hause zu bleiben um meine Mutter unterstützen zu können. Durch die große administrative Umgestaltung des Landes, statt Kreisen gab es nun 10 Regionen, und jede Region bestand aus mehreren Raionen  (Sowjetisches System)  Mühlbach wurde das Zentrum eines Raions, und es wurde eine Verwaltung und Belieferung  Zentrale für die genossenschaftlichen Geschäften der Stadt und der Gemeinden gegründet. Hier bei der URCC fand ich meine erste Anstellung, zuerst im technischen Büro, und nachher als Warenlagerleiter für Schuhe und Sohle. Der Lohn war ja klein, aber  notwendig, da meine Mutter ja krank war.   Trotzdem es schon 5 Jahre nach Kriegsende war, gab es Brot, Zucker, Öl, sowie Bekleidung nur auf Zuteilungsmarken.  Die Situation anstatt sich zu verbessern , wurde immer schwerer, das Land musste viele Produkte nach Russland liefern.   Ich habe mich in dieser Zeit auch vorbereitet, eine neue Aufnahme Prüfung zu wagen, diesmal an der Universität. Victor Babes  in Klausenburg, Fakultät für Chemie. Auch diesmal waren wir viel mehr Kandidaten als Plätze. Nach der Aufnahme Prüfung erhielt ich am 11 September 1951 zu Hause eine Postkarte, Zugelassen (Admis), mit Glückwünschen des Sekretärs der Fakultät. Meine Freude war groß, ich war nun Student. Am 1 Oktober haben die Kurse begonnen, ich wohnte im Internat der Universität, wir waren 6 Kollegen im Zimmer, alle Chemie Studenten. Da ich ja Waise war bekam ich ein Stipendium, das Studium, inklusiv Kost und Studenten-Wohnheim waren kostenlos.

Das erste Studienjahr 51 / 52 war auch dem neuen Geist angepasst. Wir mussten auch  russisch lernen, und natürlich Marxismus. Der Lehrplan war mit Kursen und Seminaren belegt 6-8 Stunden / Tag und 6 Tagen in der Woche. Prüfungen gab es im Februar und Juni. Außerdem hatte die Regierung beschlossen, das alle Studenten, der militärischen Ausbildung unterliegen, also an einem Tag in der Woche gab es militärische Ausbildung, nur Theorie, die von Stabsoffizieren gemacht wurde. Dieses waren immerhin Offiziere  der alten Schule. Das militärische Praktikum wurde in den Sommerferien, direkt bei Militäreinheiten durchgeführt.

Als Absolvent des ersten Studien-Jahres fuhr ich glücklich nach Hause in die Ferien. Die Freude dauerte nur kurze Zeit, ich erhielt einen Brief das ich exmatrikuliert wurde, da ich Sohn eines  Großbauern  (Chiabur) sei.  Die Mitteilung erfolgte, da der Rat der Stadt Mühlbach diese Situation mitgeteilt hatte. WER WAR HIER DER URHEBER? Dieses war ja eine Verleumdung. Was war zu tun? Durch eine Angestellte beim Stadtrat, welche die Familie meines Großvaters gut kannte, konnte ich einen Bescheid erhalten, das ich nicht der Sohn eines Großbauern bin, sondern meine Mutter Witwe mit 3 Kindern ist. Da ich kein Geld hatte um nach Klausenburg zu fahren, habe ich mich entschlossen, die Fahrt mit dem Fahrrad zu machen, es waren  ja nur 120 Km von Mühlbach bis Klausenburg. Die Zeit drängte, da ja am 1 August der Militärdienst beginnen sollte  So fuhr ich also per Fahrrad nach Klausenburg, und suchte eine Kollegin (eine Ungarin ) auf von der ich wusste das Sie eine Tante bei der Kaderabteilung der Universität hatte .. Freunde sind und bleiben Freunde, mit ihr konnte ich direkt die neue Bescheinigung abgeben  und wurde versichert, die Situation würde geregelt werden. Ich ließ eine Postkarte an mich adressiert zurück und fuhr dann wieder mit dem Fahrrad nach Hause. Am 21 Juli 1952 teilte mir der Kader Chef Kiss der Universität mit , das durch den Beschluss der Rektorin der Universität „Victor Babes“ Akademikerin Dr. Raluca Rippan auf Grund der neuen Adresse des Volksrates vom 19 Juli meine Exmatrikulation zurückgenommen wurde, und ich solle mich nun bei der Militäreinheit melden zu der ich zugeteilt wurde. Diese Postkarte besitze ich Heute noch, war es doch ein Wunder, das trotz schlecht gesinnter Leute, die Wahrheit gesiegt hat. Mir war ein Stein vom Herzen gefallen. Ich verbrachte noch eine Woche der Ferien mit meinen Freunden, und fuhr dann nach Fogarasch von dort kamen wir zu einer Einheit nach Venetia de sus, ein Barackenlager für mehrere Kompanien. Unser Kommandant der Kompanie Nr.1 war ein überzeugter Militarist, Hauptmann Neamtu Septimiu,  Er war bemüht so mit uns umzugehen, das seine Kompanie immer als beste abschnitt. Er selbst hatte seine Ausbildung in den Kriegsjahren mit deutschen Militärausbildern gemacht.

In  der Gruppe  in welcher ich war, war mein Vordermann ein Student der Chemie aus Jassy. Wir wohnten in derselben Baracke, schimpften gemeinsam wenn wir zu stark schwitzten, das unsere Militärbluse ganz weiß vom Salz wurde. Diesen Studenten  Hrisca  Septimiu sollte ich im späteren Leben noch treffen, er als Leiter einer Wirtschaft- Kontrollkommission  des Zentral Komitee der Kommunistischen Partei für die chemische Industrie. Unsere Ausbildung dauerte einen Monat, die Unteroffiziere die uns drillten, schonten uns überhaupt nicht, wir waren froh wie der Monat zu Ende war und wir wieder nach Hause fahren konnten, es blieben noch zwei Wochen Ferien am 15 September begann der Unterricht für das zweite Studienjahr 1952 / 1953.

Das zweite Studienjahr verlief normal, zum letzten Mal mussten wir noch russisch lernen. Sehr lehrreich waren die Laborstunden der analytischen Chemie, wo praktisch gearbeitet wurde, wir bekamen Proben und mussten durch praktische Analysen die Substanzen bestimmen  Im Frühjahr 1953 wurden Studenten gesucht die Fremdsprachen konnten, da ja im Sommer die vierten  Jugend Weltfestspiele in Bukarest stattfinden sollten, und man brauchte viele Dolmetscher dafür. Natürlich meldete ich mich auch. Gleich nach  dem Ende des Studienjahres, wurden alle gemeldeten Dolmetscher nach Bukarest eingeladen, um für die Weltfestspiele vorbereitet zu werden.Wir waren über 800 Leute, wurden in einem Barackenlager in Bukarest untergebracht und in 56 Gruppen eingeteilt, natürlich alle einer Gruppe waren für dieselbe Sprache zuständig.

Alle Gruppen hatten einen Gruppenleiter, Personen aus der Partei oder Gewerkschaft. Unsere Gruppe Nr. 56 blieb ohne Gruppenleiter, und so wurden wir vom Genossen Gradinaru beaufsichtigt, der  Leiter des Kurses war, und nur ab und zu  uns besuchte. In diesen Gruppen mussten wir politische Artikel besprechen, hatten aber auch viel Zeit für persönliche Gespräche und Witze, da wir ja selten kontrolliert wurden. In meiner Gruppe waren natürlich wie in allen Gruppen Jungen und Mädchen. So lernte ich die Studentin Rodica Müller kennen, Studentin an der Universität  aus Bukarest Sie studierte deutsche Sprache und Literatur Diese Bekanntschaft wurde vom Schicksal beflügelt, (Sie sollte im Jahre 1955 meine Frau werden)  Alle aus unserer Gruppe wurden auf Länder aufgeteilt, sowohl ich wie auch Rodica Müller wurde für Finnland zugeteilt. Da über 3000 Finnen erwartet wurden 7 Wohneinheiten in Schulen vorbereitet. Beide wurden wir  zur Wohneinheit, die in der Traian Strasse war zugeteilt. In dieser Zeit wurde uns Bukarest näher gebracht, damit wir nachher gute Fremdenführer sein sollten. Das Leben in diesem Monat in Bukarest bis Beginn der Jugendfestspiele hat uns allen gut bekommen, die Verpflegung war  sehr gut , die politischen Kurse mussten wir hinnehmen, anders ging es nicht, aber auch viele Witze wurden erzählt und viel gesungen, am Abend wurde meistens getanzt.

Wir haben auch einige Worte finnisch gelernt, auch die Hymne Finnlands konnten wir auf Finnisch singen.

Zum Empfang der Gäste aus Finnland sind wir einige Dolmetscher nach Jassy gefahren, die Einreise erfolgte über Russland. In jedem Wagon fuhr einer von uns mit, und in Bukarest am Bahnhof Baneasa (gewesener Bahnhof des Königs) fand der offizielle Empfang und Begrüßung statt. Auf der Türe des Eingangs der Schule haben wir ein großes Plakat angebracht mit dem Wort TERVETULOA (Willkommen).  Die Zeit der Weltfestspiele war sehr schön, wir waren von früh bis Abend beschäftigt Die Finnen waren sehr diszipliniert, bedankten sich immer, waren bemüht ein paar Worte rumänisch zu sprechen. Mit den Finnen die in der Schule in der Strasse Traian wohnten haben wir einige Freundschaften geschlossen, mit denen wir auch nachher in brieflicher Verbindung waren, wie mit Maritta Ihonnen und Onni Kaunisto, der hat uns sogar in späteren Jahren in Onesti besucht.  Er hatte eine Dienstreise nach Galati. Es waren herrliche Tage, die leider schnell vergangen sind. Am Tag der Abreise, wurde ich als Leiter der Zugbegleitung ernannt die Ausreise war über Curtici bei Arad geplant . Es war ein langer Sonderzug, jeder Wagon hatte eine Begleitperson, Im ersten Wagon war auch ein Arzt dabei. Kurz vor der Abfahrt, fehlten noch 2 Pässe für je 16 Personen, der Zug musste aber abfahren, nach Sonderfahrplan, so bat ich die 2 fehlenden Pässe per Flugzeug nach Arad zu senden, sonst hätten 32 Personen das Land nicht verlassen können.

Kurz nach Abfahrt des Zuges hatte eine Finnin große Bauchschmerzen, der Arzt sagte nach gründlicher Untersuchung dass eine Blinddarm Operation notwendig ist. Er könnte sonst keine Verantwortung übernehmen. Ich musste handeln. In Sinaia bat ich den Stationschef sofort Kronstadt zu verständigen das am Bahnhof Arzt und Krankenwagen bereit steht um die Kranke zu übernehmen sollte und sofort ins Krankenhaus bringen. Zum Glück hatte diese Finnin einen Einzelpass. Wie der Zug in Kronstadt einfuhr standen schon Sanitätsleute ein Arzt sowie natürlich der Krankenwagen bereit, die Finnen staunten über diese Organisation.   lle Organe standen unter Druck, man durfte sich keine Fehler erlauben. In Töwisch (Teius ) teilte mir den Stationschef mit, die Operation war erfolgreich . In Arad erwartete mich ein Delegierter mit den 2 fehlenden Pässen, der Zug konnte pünktlich das Land verlassen.

Alle Begleiter sind wir dann  mit dem Rapid zurück nach Bukarest gefahren, wo wir dann alle verabschiedet wurden. Mit Rode sind wir übereingekommen, jeder fuhr ja nach Hause, Sie nach Sächsisch– Regen und ich nach Mühlbach, das wir es möglich machen sollten uns in den Winterferien zu treffen. Weihnachtsferien gab es zu der Zeit ja nicht. Im Herbst habe ich mein drittes Studienjahr in Klausenburg begonnen, Rode ihr zweites in Bukarest. In dieser Zeit haben wir uns viele Briefe geschrieben, und ich konnte ihr mitteilen für die Winterferien eine Freikarte vom Studentenbund nach Sovata, ein Badeort im Sommer, aber auch ein Kurort im Winter zu bekommen.      Ein Studienkollege, Bunea Petru, war Vorsitzender der Studenten Gewerkschaft, er war ein Jahr vor mir ,,ich war für unsere Gruppe , Gruppenleiter, kannte ihn deshalb sehr gut. Er hat mir die Freikarte für den Kurort Sovata besorgt. Das ich als deutscher Gruppenleiter war, war nichts besonderes, da wir 10 % deutsche in unserem Studienjahr waren. Bunea Petru  wird in meinem späteren Leben, noch eine sehr große Rolle spielen, er war in Onesti, mein General Direktor.   Ich bin nun in den Winterferien nach Sovata, gefahren  von dort bis Sächsisch Regen  sind es nur ca 40 Km, also machte ich mich auf, über das Wochenende zu Rode zu fahren  Beide haben wir uns sehr gefreut, uns wieder zu sehen. Ich lernte ihre Eltern kennen, Frau Müller, eine geborene Karrer aus Mettmenstetten aus der Schweiz, wurde vom Privatsekretären des rumänischen Außenminister Herrn Titulescu zu der Zeit auch Vorsitzender der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf, nach Bukarest gebracht um seine Kinder zu erziehen. Mit den 2 Töchtern der Familie Raicoviceanu waren  wir und bin ich  auch Heute in Verbindung. Ihr Vater Gustav Müller, zu der Zeit Bühnendekorateur des National Theaters aus Bukarest, Kunstmaler von Beruf, nun im Jahre 1954 Zeichenlehrer am ungarischem Gymnasium. Zu der Zeit lebten sie in Bukarest und lernten sich kennen.  Bei meinem Besuch wohnte ich beim reformierten Pfarrer, Familie Müller hatte nur eine kleine Wohnung  Wir verlebten einen wunderschönen Tag. Am Montag wollte ich ja zurück nach Sovata fahren, doch das Schicksal wollte das ich länger bleiben sollte. Sonntag begann so ein Schneegestöber, es fiel soviel Schnee, eine Woche lang war der Zugverkehr blockiert . So hatten wir zwei Rode und ich viel Gelegenheit uns näher zu kommen, über Zukunftspläne zu sprechen, und am 03 Februar  1954 Abends, haben wir uns verlobt.

. Mit der Heirat wollten wir aber warten, bis ich das Studium abschließe. Als verlobter habe ich die Rückreise nach Klausenburg angetreten, jedoch in Rasboieni, wo ich den Zug wechseln musste, hörte man im Lautsprecher, der Beginn der Kurse wird wegen den Unwettern um eine Woche verschoben, und so fuhr ich nach Hause nach Mühlbach.

Meine Mutter war überrascht, als Sie hörte das ich mich verlobt habe, ein Freund, Karl Geisberger, den wir den Alten nannten, sagte mir, was hast Du dich so beeilt ich werde mir viel Zeit lassen . Er war jedoch vor mir verheiratet.

Von meiner Mutter erhielt ich zwei Ringe, den einen schickte ich sofort meiner Braut den  Sie stolz ihren Kolleginnen zeigte.

Nach dem dritten Studienjahr war wieder ein Monat Militärzeit vorgesehen, wieder in Venetia de Sus, zum Abschluss wurden wir alle zum Leutnant der Reserve ernannt. Im zweiten Monat der Ferien im August  kam Rode nach Mühlbach und wir konnten zusammen schöne Stunden verleben.

Unvergessen der Tag der Fußball Weltmeisterschaft wo im Endspiel Ungaren – Bundesrepublik, die Spannung sehr groß war. Am Radioapparat hörten wir gespannt zu, und als dann der Siegestreffer fiel, freuten wir uns ungemein. Deutschland wurde Weltmeister. Leider verging die Zeit zu rasch, Rode fuhr nach Hause wo Sie eine schlechte Nachricht erwartete, Sie wurde von der Universität exmatrikuliert, da ihr Großvater, „Großbauer“ war Er hatte einen Baumgarten gehabt der ja verstaatlicht war. So endete ihr Studium, nicht jedoch ihre Verbindung zu ihrem Professor  Alfred Margul Sperber, mit dem Sie noch viele Jahre im Briefwechsel stand.   Ich begann im Herbst 1954 mein viertes und letztes Studienjahr. Rode begann in Sächsisch Regen  eine Anstellung in einer Firma als Technikerin.

Im vierten Studienjahr fand eine Spezialisierung an  der Fakultät vor. Mann konnte sich auf die Pädagogische Abteilung einschreiben, um ins Lehramt zu kommen, oder auf anorganische, organische oder Physikalische Chemie, um in der Industrie zu landen.

Ich habe mich auf die Abteilung  organische Chemie eingeschrieben, da wir hier einen Professor mit internationalem Ruf hatten , Herrn Professor Ion Tanasescu, mit Patenten bei der I.G. Farbenindustrie in Deutschland (1936) hatte, mit einer Synthese die seinen Namen trägt, die der Akridone. Er lehrte uns auch die neuen Errungenschaften der Chemie, und erlaubte sich zu sagen: Diese Methode ist überall anerkannt, sogar in Sowjet Russland.

Bei seinen Kursen, ging zuerst die Tür auf, es erschienen die Assistenten, die Laborleiter, die Dozenten und dann kam der Herr Professor. Eines Tages, nach der Vorlesung sagte er uns: Liebe Studenten das Dekanat hat mich beauftragt die Anwesenheitsliste  zu kontrollieren, ich bitte mich zu entschuldigen, Herr Assistent,  machen Sie das, und er verlies den Hörsaal. Er war ein Herr unter den Studenten war er sehr beliebt. Zu seinen Vorlesungen kamen auch Studenten von anderen Fakultäten, nur um ihn zu hören.

Hier möchte ich noch 3 Studienkollegen namentlich nennen, mit denen ich im weiteren Leben zu tun hatte, alle in gehobenen Führungspositionen. Rogos Justin als Vizeminister im Chemie – Ministerium, sowie Musat Ioan, der Abteilungsleiter für Chemie im staatlichen Planungsamt wurde.  Er hatte auch in Onesti gearbeitet. Der dritte Sas Sabin hatte den „größten“ Posten er war Direktor im staatlichen Planungskomitee. CSP , für die Chemie zuständig. Als das Studienjahr abgeschlossen war, und in der kurzen Zeit bis zur Diplom Prüfung haben Rode und ich beschlossen zu heiraten. Die Standesamtliche Trauung fand am 07 April 1955 in Sächsisch Regen statt, dabei waren nur ihre Eltern. Die Diplom Prüfung habe ich nun als Ehemann abgelegt. Anschließend haben wir in Klausenburg, im Garten eines Studienkollegen, Josef Felmeri (lebt Heute in Budapest), mit allen Freunden  und Geschwistern unsere Hochzeit Feier veranstaltet. Die kirchliche Trauung fand erst im November  in Mühlbach statt, ich wollte von Herrn Stadtpfarrer Victor Rideli getraut werden, der  in den Kriegsjahren ja  mein   Professor  für Mathematik Chemie und Physik war. Bei der Trauung hat er hervorgehoben „und Du warst mein bester Mathematik Schüler.      So endete meine Studentenzeit, ich war nun Diplom Chemiker und  glücklicher Ehemann.

– FORTSETZUNG FOLGT –

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