Harald Krasser


Ich konnte kein Porträt – Bild finden, wenn ich eines finde werde ich es nachreichen.

Trotz allem möchte ich Ihnen diese Persönlichkeit vorstellen.

Harald Krasser

( 1906 – 1981)

Verwand mit Friedrich Krasser, Schriftsteller.

 

 

Harald Krasser geboren am 3 Oktober 1906 in Mühlbach als Sohn des Arztes Hans-Georg Krasser und der Helene Krasser geb. Reinhardt. Die ersten Jahre des Gymnasiums verbrachte er in Mühlbach, nachher in Hermannstadt. Die Reifeprüfung (Matura) machte er 1924 in Hermannstadt. Danach hatte er sich für ein Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte, an den Universitäten in Leipzig und Heidelberg, entschieden. Diese Kulturellen Zentren übten auf in eine Anziehungskraft auch wegen den Philologen Friedrich Gundorf und Herrmann August Korff so wie dem Kunsthistoriker Wilhelm Pinder. Im Januar 1930 legte er das Lizenzexamen an der Universität in Klausenburg ab. Vom Jahre 1930 bis 1932 wirkte er an dem Mühlbacher Gymnasium als Professor.

Von 1935 bis 1937 als Schulreferent des Oberkonsistoriums der Evangelischen Kirche AB von Rumänien.

Von 1937 bis 1942 als Direktor der deutschen Schule in Heltau.

1957 bekam er das Katheder der Germanistik an der Universität von Klausenburg.

Im Oktober des Jahres 1959 wurde er mit politischem Vorwand Verhaftet, und nach mehreren Monaten der Untersuchungshaft, im Januar des Jahres 1960 entlassen. Und bekam das Angebot als Wissenschaftler im Rahmen der Klausenburger Universität zu arbeiten.

Nach Rückgabe des Katheders der Germanistik, musste er aus gesundheitlichen Gründen, im Jahre 1963, in den Ruhestand treten.

Im Jahre 1976 wanderte er nach Freiburg im Breisgau (Deutschland) aus, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.

Er war ein Kenner der europäischen Literatur und ein begnadeter Redner.

Harald Krasser Starb im Jahre 1981 in Freiburg.

Literarisches Werk:

• Arthur Coulin , Bukarest , 1970.

Übersetzungen:
• Mihail Sadoveanu, Nechifor Upens Weib, München, 1936, Das Wirtshaus der Ancuţa, Bucureşti, 1961;

• V. Voiculescu, Herzschlag der Erde, Leipzig, 1942;

• Ion Creangă, Erinnerungen aus der Kindheit, Bucureşti, 1950, Der Weisse Mohr und andere Märchen und Erzählungen, Bucureşti, 1952;

• A.I. Odobescu, Fürst Mihnea der Böse, Bucureşti, 1953;

• Constantin Prisnea, Das Land der Weine, Bucureşti, 1961;

• Gala Galaction, Am Ufer der Vodislava, Bucureşti, 1962;

• Liviu Rebreanu, Die Abrechnung, Bucureşti, 1964 (in Zusammenarbeit mit Egon Weig);

• Ion Agârbiceanu, Fefeleaga und die Mähre, Bucureşti, 1965;

• G. Călinescu, Das Leben Mihai Eminescus, Bucureşti, 1967.

Beitrag zusammengestellt von: Horst Theil

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