Schulausflug des Mediascher Obergymnasiums in die Tatra


Auszug aus:

 

Otto Folberths Tagebücher Band 00

Erste Aufzeichnungen – Juli 1911 bis Juni 1915

Ins Reine geschrieben von Paul J. Folberth im Oktober 1999

 

Quelle: Siebenbürgen-Institut Online

   

– Maiausflug 1912 verregnet. –

 

– Schulausflug des Mediascher Obergymnasiums in die Tatra –

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 Leiter der Partie waren die Herren Professoren Totz und Hans. An dem Ausfluge nahmen teil: von den Abiturienten Julius Klingenspohr, Karl Wilk, Heinrich Winkler, von den Oktavanern Erhard Binder, Fritz Buresch, Hans Caspari, Karl Römer, von den Septimanern Karl Caspari, Otto Folberth, Heinrich Wagner. Außer diesen nahm an der Reise noch Teil Rudolf Binder stud.jur. Als Beitrag zahlten wir 40 Kronen. Rudolf Binder zahlte 80 Kronen, Wilk fuhr unentgeltlich mit. Taschengeld 20 – 30 Kronen. Gepäck nahmen wir uns für zehn Tage mit, natürlich Winterkleider. Die meisten von uns trugen Halbstöcke. Bergschuhe mit Nägeln hatte außer Professor Totz niemand. Juni 1912 Die ersten drei Tage waren unserer Landeshauptstadt gewidmet. Am 27-ten, 28-ten und 29-ten Juni weilten wir dort. Vorzügliches Quartier hatten wir im Ferenc-Jószef intézet in Buda, wo wir aber gewöhnlich nur die Nacht verbrachten. Aus unserm Programm sind hervorzuheben: der Militärkordon rings um das Parlament den Graf Tisza zur Abwehr der oppositionellen Abgeordneten hatte aufstellen lassen, der Besuch des neuen Tiergartens, des Landwirtschaftlichen Museums und Aquinkums. Wenigstens war für mich nur dies etwas Neues, da ich ja voriges Jahr Budapest genau kennen gelernt habe. Die Fahrt in der Nacht vom 29-ten auf den 30-ten war etwas Schauerliches. In einem Wagen dritter Klasse, eingepfercht zwischen Juden und Slowaken, fuhren wir bis nach Miskolc. Hier scheint Fortuna uns mehr berücksichtigt zu haben, denn von dort weiter konnten wir doch ein wenig schlafen (wir stiegen in Miskolc um). 7 Uhr morgens erfolgte unsere Ankunft in Kaschau, wo wir den Vormittag zubrachten. Der schöne gotische Dom, eine lange, lange Gasse – und mit Kaschau sind wir fertig. ½1 Uhr ließen wir darum auch die Gott-Gesegnete Stadt in Gottes Gnaden weiter wirken und machten uns auf der Kaschau-Oderberger-Bahn per Schnellzug aus dem Staub (elegant!). Auf diesem Zug trafen wir zum ersten Mal die ungarischen Mädchen (wahrscheinlich ein Pensionat) die wir, oder die uns, bis in die Tatra begleiteten und deren aufgeregte Henne, eine alte Schachtel, wir schrecklich viel sekierten. In Tyló hielten wir uns nur einige Minuten auf und trafen in Pograd, unserm nächsten Reiseziel, um ½4 Uhr ein. Im Hotel Pograd waren wir tadellos aufgehoben, aßen gut, tranken gut, spielten elegant Billard – und dann sind wir auch mit Pograd fertig. O, doch noch nicht: wir sekierten die alte Schachtel noch einmal prächtig. Der erste Juli, ein wunderschöner Sommertag, war für die Dobsinaer Eishöhle bestimmt. ½8 Uhr fuhren drei große Kaleschen vor und wir fuhren wie die Herren, im Übrigen durch eine sehr schöne Gegend. Dies war die Alacsony Tatra. Im Hotel “Jégkarlany” kamen wir um ¾12 Uhr an und stiegen dann nach einer halben Stunde bis zur Höhle hinauf. Die Höhle ist großartig und ist auch wunderschön. Eigentlich ist sie eine tiefe Grube in der sich eine etwa 100 m mächtige Eisschicht befindet und von Felsen gewölbt ist. Also ein natürlicher Kuppelbau. Das Eis nimmt von Jahr zu Jahr zu. Es werden nämlich die hölzernen Stufen und Bretter, die auf das Eis gelegt werden, allmählich mit einer dicken Eiskruste überzogen. In Jahrtausenden wird demnach die ganze Höhle vereisen. Erwähnenswert sind die schönen Eiskristalle an der Decke der Höhle, die sich im Frühling bilden und im Herbst wieder abfallen. Normaltemperatur minus zwei Grad. Im so genannten “großen Saale” kann man auch Schlittschuh laufen. Gegen 4 Uhr fuhren wir zurück. Aufgefallen ist uns das viele Betteln in den Dörfern. An diesem Tage hatte die Staatskasse zu blechen: 3 Wagen á 20 sind 60 Kronen, Eintritt für 13 Personen in die Höhle á 4 Kronen sind 52 Kronen, Mittagessen 30 Kronen, also insgesamt 152 Kronen. Als wir am Morgen des 2. Juli aufwachten, regnete es. Und im Regen fuhren wir ins Gebirge. Von 6:40 bis 7:30 Uhr brachte uns eine Elektrische nach Schmecks. Als wir aus der Elektrischen ausstiegen, waren wir plötzlich mitten im Gebirge und atmeten feuchte Tannenluft ein. Es war neblig und nur wenn der Nebel plötzlich zerriss, sahen wir in scheinbar unmittelbarer Nähe die Gerlsdorfer, Schlagendorfer und Lemnitzer Spitze vor uns. Es war, als wenn der Berg-Gott der Tatra das weiche, weiße Leintuch, mit dem er seine Berge zudeckt, beiseite schob und uns sein Geheimnis zeigte, um es nach weinigen Augenblicken wiederum einzuhüllen und wiederum so sanft, so weich und so weiß. Bad Schmecks ist schön, auch im Nebel und Regen. Ich habe zum Beispiel in Budapest kein schöneres Hotel gesehen, wie in Schmecks das Grand Hotel. Doch bald mussten wir Schmecks verlassen, denn ein weiter Marsch stand uns bevor. Die Partie war ursprünglich so gedacht: Schmecks – Kohlbachtal – Fünf Seen – Kleine Visoka – Polnischer Kamm – Schlesierhaus. Und demzufolge hatten wir unser Gepäck mit einem Wagen schon ins Schlesierhaus geschickt. Da man uns aber von dieser Partie entschieden abriet und zwar aus dem Grunde, weil von dieser Seite die Visoka wegen des vielen Schnees unmöglich zu besteigen sei, blieb uns nichts anders übrig, als zu den Fünf Seen zu gehen, wieder nach Schmecks zurückzukehren und von hier den kürzesten Weg zum Schlesierhaus zu wählen. Der Aufbruch erfolgte um 10 Uhr, als sich der Nebel schon größtenteils gehoben hatte. Die erste prächtige Aussicht genossen wir vom Szolágyi-Denkmal, das einen herrlichen Ausblick bietet, einerseits auf die Ebene und die Niedere Tatra, andererseits auf die bis in die Wolken ragenden Felsen des Mittelgrates der Schlagendorfer und Lemnitzer Spitze. Nunmehr marschierten wir im romantischen Tale des Kohlbaches, der an unserer grünen Seite rauschte und auch in der Hinsicht äußerst zuvorkommend war, als er wirklich herrliche Wasserfälle bildete, den Kleinen, Großen und den Riesenwasserfall. Punkt 12 Uhr waren wir im Hotel Gämse, wo zu Mittag gegessen wurde. Hier trug Herr Professor Rosenauer die Schulreise in mein Stammbuch ein. Bald nach Mittag ging es weiter – zu den fünf Seen. Nunmehr galt es dem Laufe des Kleinen Kohlbaches zu folgen, der von den fünf Seen her kommt. Bald auf seiner linken, bald auf seiner rechten Seite steigend, befanden wir uns schon mitten im Hochgebirge und die Ersteigung des Trümmerfeldes und der letzten, steilsten Anhöhe kurz vor den Seen war schon eine regelrechte Klettertour. Hierbei durchkreuzten wir auch ein kleines Schneefeld. Wir hatten diese letzte Anhöhe noch nicht ganz erklommen, als aus dem Tale ungeheure Nebelwolken aufstiegen und in wenigen Augenblicken konnten wir nicht zehn Schritt weit sehen. Aber während wir im Jery-Schutzhaus, wo wir lustige Reichsdeutsche fanden, einen heißen Tee (ohne Rum!!) genehmigten, schien sich der weiße Gesell da draußen zu drücken und vor uns lagen die fünf Seen, zum Teil mit Herabgerutschten Schneefeldern gefüllt. Wunderschön in ihrer Art, dunkel leuchtend von dem schwarzen Grunde der Felsen, lagen sie hier oben so einsam, so still und blickten die Wanderer so traurig an – wahre Meeresaugen. Ich dachte an Kästners “Der Jâser”: Rien uch klôr Wä e wôr Teusend Johr und nahm Abschied. Die ganze Tour Schmecks – Fünf Seen – Schmecks hatten wir in rund sieben Stunden gemacht. Nun stand uns noch der Weg bis zum Schlesierhaus bevor und es war bereits ½8 Uhr abends. Einige wollten in Schmecks übernachten. Besonders waren die Dicken ganz erschöpft vom langen Marsche – Totz, Binder R. und der Jul. Aber Herr Professor Rosenauer hielt sich wacker und bestand durchaus auf dem Weitermarschieren und Jul wurde versprochen ihn hinaufzuschieben, was ja auch tatsächlich geschah. Im Wald wurde es dunkler und dunkler und schließlich waren wir auf die elektrischen Lampen angewiesen, die einige von uns bei sich führten und die uns damals sehr zustatten kamen. Dazu herrschte dichter Nebel und wir hatten auf eine Mondscheinnacht gehofft. Unsere Lage besserte sich auch nicht, als wir in die Krumenholzregion kamen und ganz ratlos standen wir vor einer Wegspaltung. Einige gingen wir im Voraus, die andern blieben zurück. Da endlich konnte man den Lampenschein der Hütte wahrnehmen und in einigen Minuten waren wir am Ziel. Es war ¼11 Uhr. Nach einem sehr guten Abendessen gingen wir mit einer schönen, schönen Erinnerung und mit ein bisschen Stolz zu Bett. Wir waren fest entschlossen, am folgenden Tage die Visoka und den Polnischen Kamm zu besteigen, aber unsere Professoren wollten es anders. Das Schönste am 3. August sollte dem Abend vorbehalten bleiben, denn unser nächstes Reiseziel war der Pegger-See. Um dorthin zu gelangen, mussten wir vom Schlesierhaus wieder hinab auf den Klotildenweg – nach Westerheim. Nicht einmal in die Umgebung des Felker Sees, der dicht am Schutzhaus liegt, durften wir einen Spaziergang machen, so eilte man mit dem Abstieg. Über Westerheim und Hochhage führte uns der Weg, wo wir zu Mittag aßen. Dann, noch ungefähr 5 km auf dieser Straße weiter, bis dorthin wo rechts aus dem Gebirge die Pegger aus dem Mengsdorfer Tal rauscht, einem früheren Gletschertal. Von da angefangen, führt ein Fußpfad das Tal hinauf. Eine angenehme Überraschung bietet das Ende dieses Weges. Man geht an der rechten Tallehne, ziemlich hoch über der Talsohle und späht vergebens nach einem See, den man – nach der Karte wenigstens – schon in aller nächster Nähe schätzt. Allem Erwarten zuwider führt aber der Weg über die rechte Berglehne hinüber – und man steht vor einem wunderbar schönen Karpatensee, dem schönsten meines Wissens nach. Und am See die Majlathütte, die manchem Wanderer vielleicht ebenso willkommen ist wie der See. Als wir am Pegger-See ankamen, dämmerte es schon. Nur die Spitzen der hohen, steilen Berglehnen, die den See rings umschlossen, glänzten von rotem Golde und spiegelten sich im dunkeln See wieder. Es war wunderbar schön dieses Karpatenglühen. Die Kleine Visoka hatten wir also aus unserm Programm streichen müssen, als Ersatz dafür wurde uns nun die Besteigung der Meeraugenspitze versprochen und zwar “ganz bestimmt”. Wir freuten uns auch ungemein darauf und gingen, wie fromme Kinder es zu tun pflegen, frühzeitig zu Bette. Es sollte aber anders kommen. Denn als wir am 4. August früh morgens aufwachten – regnete es in Strömen. Natürlich – das waren wir ja schon gewohnt und was noch natürlicher war: die Partie wurde nun “ganz bestimmt nicht” gemacht – auch an das waren wir schon gewohnt. Aber unsere Lust zum Gehen konnte niemand eindämmen. Waren wir schon hier am See, konnten wir doch wenigstens eine kleinere Gipfelbesteigung unternehmen und nachdem wir gefrühstückt und gabelgefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg, indem wir meinten: “wir gehen nur da hinauf, auf die Osterwa”. Der Regen hatte nun auch schon fast ganz aufgehört und ganz deutlich konnte man auf den Spitzen frisch gefallenen Schnee wahrnehmen. Der frische Schnee wurde nun jedem von uns, ohne das er es sagte, sein Ziel. Um 10 Uhr waren wir aufgebrochen und in einer Stunde hatten wir die dem Schutzhaus gegenüberliegende Spitze, die Osterwa in unzähligen kurzen Serpentinen erstiegen. Wir waren 1934 m hoch, also rund 400 m höher als der See. Doch wir wollten höher. Wir setzten uns nun die 2293 m hohe, auf der Karte unbenannte Spitze als Ziel. Wie wir später erfuhren, war dies eine der zwei Spitzen der Tuga, wir können sie also ruhig Tuga nennen. Diese Partie, die wir zu dritt (Römer, Caspari Karl, Folberth) machten (Wilk und Wagner, die uns bis auf die Osterwa begleiteten, blieben zurück.), halte ich für die aller schwerste unserer Schulreise. Es musste nämlich ständig auf allen Vieren geklettert werden und zwar auf dem Grat, wollten wir uns im dichten Nebel, der allmählich alles mit einem weißen Schleier bedeckte und uns die wunderbare Aussicht auf den See und die benachbarten Spitzen geraubt hatte, nicht verirren. Von dieser Klettertour, die eigentlich so furchtbar gefährlich war, indem wir alle Augenblicke in ungeheure Tiefe hätten stützen können, haben wir uns nicht einmal getraut viel zu erzählen aus Furcht vor der Strafe. Aber die Spitze erkletterten wir doch und zwar zu zweit, Römer war schließlich auch umgekehrt. Die Spitze erkannten wir an einem aus rohen Steinen aufgehäuften Steinhaufen, in der Mitte mit einem Pfahl. Höher als diese Stelle ragte nur noch eine Felsennadel in den weißen Nebel, auch die erklommen wir, trotzdem sie uns zwei kaum erfasste. Wir waren ungeheuer froh, als wir hier oben, in schwindelnder Höhe, in unsere Krägen eingehüllt, ein Viertelstündchen rasten konnten. Und weil wir auf unsere Leistung auch ein bisschen stolz waren, packten wir unsere Visitkarten in ein Papier sorgfältig ein und legten sie unter einen Steinblock, so dass nur ein Zipfelchen herausragte. Dann schrieben wir zwei Karten, eine er und eine ich, wobei es uns ziemlich stark beschneite. Unsere Sweater leisteten uns damals vorzügliche Dienste. Der Heimweg war womöglich noch schwerer als die Besteigung und in der Schutzhütte trafen wir mit nur 1½-tündiger Verspätung um ½2 Uhr Nahmittags ein. Glücklicherweise gab es aber keine Aufregung. ½3 Uhr erfolgte schon der Aufbruch zum Csorber See, eine gute Gehstunde. Schön war es auch am Csorber See, aber es war dort ziemlich ungemütlich. Alles war nass, alles triefte noch vom langen Regen, ein kalter Wind fegte über den See und unsere nassen Füße fror es heftig. Dazu begegnete man keinem Menschen auf der Straße, es schien wie ausgestorben. Am Csorber See führte ich noch nur 5 Kupferkreuzer bei mir. Mit denen bin ich aus der Tatra nach Mediasch gefahren – und es hat gereicht, denn es musste reichen. Da dies der letzte Tag war den wir in der Tatra zubringen sollten, gingen wir in das eleganteste Restaurant zum Abendessen. In der Garderobe legten wir Ranzen und Stöcke ab, in einem feenhaft beleuchteten Saale speisten wir und Kellner umschwirrten uns von allen Seiten. Nur etwas war traurig bei der ganzen Sache, wir kamen mit hungrigen Mägen heraus. Zu wenig war nicht gewesen, aber es war zu schlecht gewesen. Am 5. Juli fuhren wir um 9 Uhr mit der Zahnradbahn nach Csorba, ½11 Uhr mit der Kaschau-Oderberger-Bahn nach Hatvan, o wir um 5 Uhr ankamen. Hier frühstückten wir und fuhren um 9 Uhr nach Kolnok (11 Uhr), Teißbrüken und von dort um 4 Uhr nach Mediasch, wo wir ½2 Uhr nachts eintrafen. Somit sind wir von unserer Schulreise zurückgekehrt. Von der Schulreise mit schönen, sehr schönen Erinnerungen, vom Gebirge mit ein bisschen Stolz und von der Tatra mit ein bisschen mehr wahrer Begeisterung für unser “schönes Vaterland”. O, es war wunderbar schön da droben! Das Ziel, das wir uns steckten, haben wir erreicht – wir haben die schönen Karpaten im Norden unseres Vaterlandes kennen gelernt. Wohin wir nächstes Jahr fahren werden und ob wir überhaupt fahren werden, weiß ich nicht bestimmt. Vielleicht geht es dann nach Süden. Wird aber eine Schulreise gemacht, so weiß ich etwas ganz bestimmt: daß ich, wenn es mir nur möglich ist, auf jeden Fall mithalten werde, und wenn wir auch wieder nur 13 sind. Es hat mir diesmal zu gut gefallen. Ferienheil!

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