Die Mühlbacher Sparkassa


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Das Gebäude der gewesenen Sparkassa A.G.

in Mühlbach (heute)

 

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Das Gebäude der Sparkassa A.G.

in Mühlbach (früher))

 

 

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Der ehemalige Kassenraum

Sparkassa

Zeitweise diente das Gebäude auch anderen Zwecken.

Logo_Mühlbacher_Sparkassa_AGLogo der Gesellschaft

Eine geradezu unentbehrliche Einrichtung für die glatte Abwicklung der Geschäfte der Handels – und Industriebetriebe bildeten, Anfang der 30-er Jahre, die Geldanstalten. Sie förderten nicht nur den Bargeldverkehr in hervorragendem Maße, sondern bildeten eine verlässliche Geschäftstelle für die Hinterlegung der überschüssigen Barmittel der Einzelbetriebe. Die damaligen Geldanstalten

– Mühlbacher Sparkassa A.G. 

– Banca Romana S.A.

Beide Zweigstellen in Mühlbach befassten sich nur mit den üblichen Sparkassageschäften: Spareinlagen und Einlagen in laufender Rechnung, Wechseldiskonte, Darlehen in laufender Rechnung, in – und ausländische Überweisungen usw.

– Die Sebeşana (Leiter A.Bojiţă) bildete seit dem Jahre1931, infolge einer Fusion, eine Zweigstelle der Banca Română „ Sebeşana S.A. Karlsburg“. Vor der Fusion hatte die  „Sebeşana “ ein Aktienkapital von 2.000.000 Lei, Spareinlagen im Werte von 26.000.000 Lei. Das gesamte arbeitende Kapital betrug 37.000.000 Lei.

Seit Anfang 1932 arbeitete auf dem Mühlbacher Platze auch die

Banca Poporului, Institut de Credit şi Economie S.A.

Im Jahre 1841 wurde die Sparkassa in Hermannstadt unter Frederik Herbert gegründet. Am 12 November 1896 wurde die Hermannstädter Sparkassa, unter Carl Wolf, neu organisiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Durch nun mehr Kapital zu besitzen führte dass nun zur rasanten Erweiterungen der Gesellschaft im Ganzen Land. Die Anzahl der Filialen stieg auf 132. Dieser Wohlstand hatte zur Folge das auch die Filiale in Mühlbach diesen Umstand, mit dem imposanten Gebäude (mit 26 Räumen), das sich auf dem Großen Platz befand, widerspiegelte.

Die Mühlbacher Sparkassa A.G., damaliger Leiter Emil Leibli, besteht seit dem Jahre 1896 und verfügte über ein Aktienkapital von 10.000.000 Lei und über Spareinlagen von 75.000.000 Lei. Das diese Anstalt über ihre geschäftliche Bedeutung hinaus auch für die kulturellen Belange von großer Wichtigkeit war, ist selbstverständlich.

Das Ende begann am 18 Juli 1945 als der Hauptsitz in Hermannstadt und alle Sparkassen Filialen, auch die in Mühlbach, von den Russen besetzt  und total verwüstet wurden. Bei deren Abzug wurde das verwüstete Gebäude von einer Kommission, angeführt durch den damaligen Bürgermeister Ieronim Trifan, übernommen.

Im April 1946 wurde Der Hauptsitz der Gesellschaft in Hermannstadt und auch die Filiale in Mühlbach mit, in „ Hermannstädter Allgemeine Sparkassa“ umbenannt. Das Gebäude des Gasthofes „Unterwald“, das der Sparkassa gehörte wurde später enteignet. Im Jahre 1948 wurde alles nationalisiert. Und im Jahre 1949 aufgelöst. Nachher später war in diesem Gebäude die Sparanstalt der Kommunistischen  Ära C. E. C. untergebracht.

Beitrag zusammengestellt von Horst Theil

 Quellen:

Nicolae Afrapt und A. Möckel

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