Die große Allee


Die von den Mühlbachern so genannte “ Große Allee“, befand sich gegenüber dem Stadtpark auf der anderen Seite der Strasse, auf dem Gelände vorauf das heutige Kulturhaus steht, und reichte bis zum Salzbad in der Jakobigasse.

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Blick aus der großen Allee auf den Stadt – Park

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Blick von der großen Allee auf das Salzbad

 Elisabethenpark

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Blick aus dem Eingang des Salzbades auf die große Allee

Von da aus war einer der Eingänge zum Park, der andere befand sich gegenüber dem Stadtpark. Von diesem Ort besitze ich keine weiteren Informationen, außer der Erinnerung das hier auch eine Terrasse mit Tanzfläche war, sie hieß so viel ich weiß „ Rimini“, und links so wie rechts der Allee mit Parkbänken gesäumt. Zu erwähnen wäre noch das dieser „ Park“ auch einen bedeutenden Bestand an alten Bäumen besaß, meistens Kastanien, deren Überreste man noch hinter dem Kulturhaus erkennen kann. Von den Ausmaßen her war er in etwa 50 – 70 Meter breit und etwa 150 – 200 Meter lang. Auch dieser Ort war von dem gleichen Mann gestaltet worden (dem Mühlbacher Förster Karl Leonhard), der auch den Stadtpark gestaltet hatte. Diese Allee diente auch den Einwohnern von Mühlbach zum verweilen und entspannen. Später nach dem das Kulturhaus gebaut wurde, blieb nur noch ein Schatten der Schönheit dieses Ortes übrig. Der verbliebene Rest wirkte wie ein größerer Hinterhof und wurde in den 60 – er Jahren zu Veranstaltungen am 1 Mai und 23 August genutzt. Um diese Zeit war der Baumbestand sehr stark dezimiert, dies kam zustande, im Zuge der Bauarbeiten am Kulturhaus. Die Bänke waren verschwunden so wie die Wegbegrenzungen der Allee. Heute kann man nur erahnen wo diese schöne Allee einmal war, da von einem sehr kleinen Hinterhof des Kulturhauses abgesehen der restliche Platz bis gegenüber des Salzbades ( das auch so gut wie nicht mehr existiert, bis auf die Ruinen die übrig geblieben sind) mit neuen Gebäuden zu gestellt ist, deren Zweck  sich meinen Kenntnissen entzieht.

Wenn ich neues erfahre werde ich diesen Beitrag ergänzen.

Beitrag geschrieben von: Horst Theil

Bilder aus:  Mühlbach von einst. – Bürgermeisteramt Mühlbach – Kulturzentrum

 „ Lucian Blaga“

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Der Stadtpark


Den heutigen Stadtpark haben wir den alten Wehr-Gräben der Befestigungsmauern der Stadt zu verdanken. Nach dem diese Gräben, inklusive der Wehrmauern und Türmen ihre Funktionen verloren hatten, wurden diese nach und nach eingeebnet und zu Gärten umfunktioniert. Der letzte Rest dieser Wehrgräben, der bis heute erhalten ist, ist der heutige Teich im Stadtpark.

So wie der Mühlbacher Alfred Möckel in seinem Werk „ Mühlbachs Vergangenheit“ 1922 erwähnt, wurde dieser Teich, so wie die gesamte Parkanlage von dem Mühlbacher Förster Karl Leonhard im letzten viertel des 19-ten Jahrhunderts erschaffen.

Im westlichen Teil des Teiches wurde eine Insel angelegt, die auch aus westlicher Richtung über eine Bogenbrücke zu erreichen war.

Insel im Teich

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Diese Insel war nicht groß aber mit einem beträchtlichen Baumbestand und umrandet mit einem Geländer ähnlich einer Schiffsreling.

Alte Teichinsel

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Obwohl das Platzangebot nicht groß war, wurde diese Insel nach und nach zu einem wunderschönen Biergarten ausgebaut.

Auf dem freien Platz in der Mitte wurde eine kleine Tanzfläche  errichtet. Nach und nach wurden rund herum zum Teich hin Überdachungen in form von Lauben als Regenschutz errichtet.

Insel - 4

Eine dieser Lauben war für die Lifeband reserviert. Ein weiteres kleines Gebäude war für die Versorgung von Bier und Essen gedacht.

Von Baum zu Baum waren Laternen verteilt um die Abendsbeleuchtung zu gewähren. Vom frühen Abend bis späht in die Nacht herrschte immer Hochbetrieb. An den Wochenenden kamen viele Bürger der Stadt mit Familie hier hin, um zu essen und zu trinken.

Zwischendurch wurde das Tanzbein geschwungen zu der Excelenten Life Musik die von einer Band geliefert wurde. Einige Namen zu den Musikern, da wären zu erwähnen: Berky, Poldy, Arpad, Zanca und noch einige andere.

In späteren Jahren wurde der Zugang um eine weitere Holzbrücke erweitert. Der Teich wurde in der Mitte von zwei Laternen beleuchtet.

Park 5

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Über Sommer konnte man auf diesem Teich Ruderboot fahren und die frische genießen. Den Winter über wurde jedes Jahr ein Hockey-Platz errichtet. Mann muss wissen das Mühlbach über eine sehr gute Hockey – Mannschaft verfügte.

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Des Weiteren war neben dem eingezäunten Hockey – Platz eine zur freien Verfügung stehende Eisfläche da, wo jung und alt dass Eislaufen genossen. Zu erwähnen wäre da Herr Szabo der sehr vielen Kindern das Eis laufen beigebracht hatte, und selber ein exzellenter    Eisläufer war.

Zur restlichen Parkanlage wäre zu sagen das hier über 15 Arten von Bäumen waren, die den Park und die Wege durch den Park säumten.

Entlang der Wege und am Teichufer waren alle 8 bis 10 Meter je eine Parkbank zum Verweilen und auszuruhen.

Park 1

Der Eingang zum Park war über ein Großes Tor und zwei kleinen Toren von der Stadtseite zu erreichen.

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Als Schlusswort möchte ich sagen das die ganze Anlage zum Wohle der Allgemeinheit, der Bürger dieser Stadt gedient hat. Um diese Anlage wurden die Mühlbacher von vielen Ortschaften beneidet.

Mögen die heutigen Bürger diesen Schatz bewahren, wenigstens das was davon noch übrig geblieben ist.

Ein Beitrag geschrieben von : Horst Theil

Bildmaterial von FB – Gruppe Mühlbach – Sebes